Für viele gehören Radfahren, egal ob mit dem Rennrad oder dem Mountainbike, und schönes Wetter untrennbar zusammen. Leistungs- und Spitzensportler können es sich oft nicht aussuchen. Der Rennkalender oder der Trainingsplan des Radfahrers richtet sich selten nach dem Wetter.

Regenwolken coypright @ pixelio.de

Regenwolken coypright @ pixelio.de

Der Spaß beim Radfahren im Regen hält sich in Grenzen. Mit ein paar kleinen Tricks lässt es sich aber schon aushalten, sowohl für den Fahrer als auch für das Material.

Es gibt sogar Fahrer die ein wenig Regen nicht stört. Der Körper einiger Rennfahrer funktioniert bei Nieselregen während des Wettkampfs einfach besser. Ich persönlich hasse es wenn es regnet und womöglich auch noch kalt ist. Meine Muskulatur verkrampft sich beim Rennenfahren im Regen, der Puls kommt nicht auf Touren. Radtraining im Regen ist fast noch frustrierender, zumindest gibt´s dann aber keinen Leistungsdruck und man “muss” nicht. Ich mach bei Regen meist abwechslungsreiches Training wie Krafttraining am Rad statt montonem Ausdauertraining.

Radfahren im Regen

Besonders beim Rennradfahren im Regen ist es wichtig dass die Wahl der Reifen und Laufräder wettergerecht ist. Ich empfehle niemandem Carbonfelgen auf einer nassen Abfahrt zu testen, Bremswirkung gleich Null. Auch bei den Reifen gibt es eigene Modelle die für das Fahren im Regen einfach besser geeignet sind. Auf jeden Fall sollte man bei Regen in Abfahrten, Kurven und Kreisverkehrten noch besser Acht geben als sonst. Sehr gefährlich sind Bodenmarkierungen bei nassem Wetter. Mountainbiker haben es da besser: Im Wald ist zwar der Boden tiefer, dafür ist das Equipement ohnehin eher auf nasses Wetter ausgerichtet.

Radkleidung für Regenfahrten

Nicht zu viel und nicht zu wenig. Viele Radfahrer begehen den Fehler sich bei Regen zu viel anzuziehen. Die Kleidung wird nass und kann dann nicht mehr vom Körper erwärmt werden. Bei Regen nicht mehr anziehen als bei der entsprechenden Temperatur bei trockenem Wetter. Besser als Knielinge anzuziehen ist es zum Beispiel die Beine mit Wärmeöl einzureiben.